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Paydirekt Bezahlsystem mit Sicherheitsvorkehrungen

Abrechnen und Bezahlen mittels IP-Adresse

(2016) Das Bezahlsystem Paydirekt ist die neueste und vielversprechendste Methode, um Waren online einzukaufen und zu bezahlen. Auf Initiative zahlreicher deutscher Banken und Sparkassen hin, steht der Bezahldienst ihren Kunden seit November letzten Jahres zur Verfügung. Bislang bieten mehr als 1000 Finanzinstitute die Verknüpfung von Paydirekt mit privaten Girokonten an.

Einfach und sicher bezahlen mit nur wenigen Klicks

Bei äußerer Betrachtung von Paydirekt wird schnell klar, dass es sich dabei um einen ähnlichen Dienst wie Paypal handelt. Zentrales Thema ist es, Käufern eine Zahlungsoption zu bieten, die das Onlineshopping möglichst bequem macht. Nach Eingabe seines Benutzernamens sowie des Passworts hat der Kunde die Möglichkeit, eingekaufte Waren bei teilnehmenden Shops online zu bezahlen. Dabei wird der fällige Betrag direkt und innerhalb weniger Sekunden von dem Girokonto abgebucht, mit dem der Paydirekt-Account verbunden ist, ohne das zusätzliche Kosten für die Transaktion entstehen. Um Paydirekt nutzen zu können, benötigt es einer Registrierung für das Onlinebanking der jeweiligen Hausbank. Wer bereits Kunde des Onlinebankings seiner Bank ist, gilt als autorisiert, wodurch der Registrierungsprozess deutlich kürzer ausfällt.

Auch wenn Paydirekt auf den ersten Blick nach einem einfachen und sicheren Zahlungsweg klingt, steht aktuell ein nicht unbedeutendes Problem im Raum. Nur wenige Internethändler bieten bislang die Zahlung über das neue System an. Geht es nach den beteiligten Finanzinstituten, soll sich dies jedoch bis Ende des Jahres ändern. Ziel ist es, bis zum Jahreswechsel mehr als die Hälfte der führenden 50 Internetshops mit Paydirekt zu verbinden. Im Gegensatz zu den wenigen Shops, die derzeit das System nutzen, stehen bereits 250.000 Bankkunden, die darauf zugreifen. Ein Grund dafür dürften die erheblichen Sicherheitsvorkehrungen sein, mit denen Paydirekt den Bezahldienst sowohl für Käufer wie auch für Händler schützt.

Sicherer Umgang mit Daten im Fokus

Während der Entwicklung wurde viel Wert darauf gelegt, Kunden und Dienstleistern zukünftig eine beidseitig hohe Sicherheit zu garantieren. Händler, die Paydirekt künftig als Bezahlmethode anbieten, profitieren insofern davon, dass innerhalb weniger Sekunden geprüft wird, ob das Konto des Käufers den zu zahlenden Betrag tatsächlich deckt. Somit wird die Zahlung an den Händler sichergestellt. Auf der anderen Seite werden Kunden durch einen Käuferschutz für den Fall abgesichert, dass die gekaufte Ware defekt oder unbrauchbar ist. Ähnliches gilt für nicht zugestellte Ware. Ist der Händler nicht in der Lage, den Versand des Artikels zu belegen, erhält der Käufer sein Geld durch Paydirekt zurück. Darüber hinaus werden sämtliche Daten auf Servern in Deutschland gespeichert. Somit profitieren Kunden und Händler gleichermaßen von den strengen Datenschutzgesetzen hierzulande. Verglichen mit Paypal bietet Paydirekt einen weiteren, nicht unerheblichen Vorteil. Da der Geldtransfer auf direktem Weg zwischen dem jeweiligen Finanzinstitut und dem Händler stattfindet, werden Drittanbieter umgangen, die bei Zahlungen via Paypal oder ähnlichen Diensten nicht selten ein Sicherheitsrisiko darstellen.